
Frühkindliche Karies – muß das sein?
Wir sagen Nein!
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| David, 6 Jahre |
Tim, 23 Monate |
Sandro, 3 Jahre |
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Jasmin, 22 Monate |
Jessica, fast
3
Jahre |
Sarah, 5 Jahre |
Fotos mit freundlicher
Genehmigung von
Zahnarzt
Guido Nitzsche
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Geht in den Industriestaaten die
Karies im bleibenden Gebiß zurück,
scheint im Milchgebiß in vielen Ländern
der positive Trend zum Stillstand
gekommen zu sein. Es gibt sogar Hinweise
für einen erneuten Kariesanstieg und
Zunahme der Behandlungsbedürftigkeit.
Auch in Sachsen spiegeln die Ergebnisse
der zahnärztlichen Reihenuntersuchungen
der vergangenen Jahre diese Tendenz
wider.
Die Entwicklung der Gesundheit des
Milchgebisses bereitet weiterhin Sorgen!
Nach der Wende und der Einführung der
vorher nicht vorhandenen
Plastiksaugerflaschen hat sich die
Saugerkaries vervierfacht!
Die sogenannte frühkindliche Karies ist
eine schwerwiegende Gesundheitsstörung
und schädigt den Allgemeinzustand des
Kindes.
So können neben starken Schmerzen,
Schwierigkeiten beim Essen und der
Verdauung, Sprachprobleme, Probleme bei
sozialen Kontakten und selten auch
Verhaltensänderungen auftreten.
Wird die Milchzahnkaries im Kindesalter
nicht behandelt, hat dies auch
schwerwiegende Folgen auf das bleibende
Gebiß.
Eltern sollten deshalb
- den Kindern Flaschen mit
zuckerhaltigen Getränken nicht zum
Dauernuckeln überlassen
- süße Getränke ( gesüßte Tees,
Fruchtsäfte) nicht als Einschlafhilfe
oder zur Beruhigung geben
- ab dem 1. Geburtstag Getränke nur
noch aus der Tasse oder dem Becher
trinken lassen
- regelmäßig die Zähne ihres Kindes
auf Zahnbelag kontrollieren und ab dem
1. Milchzahn einmal täglich (am besten
vor dem Schlafengehen) Zähneputzen
- den ersten Kontrolltermin beim
Zahnarzt zum 1. Geburtstag des Kindes
vereinbaren

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