Mundhygiene ist in COVID 19 - Zeiten zuhause und in den Einrichtungen wichtiger denn je! Zähneputzen hilft nicht nur den Zähnen!

Virusinfekte stellen eine große Herausforderung für das Immunsystem dar. Kommt zusätzlich eine bakterielle Infektion hinzu, wird der Körper enorm belastet. Dies kann zu schwereren Krankheitsverläufen führen. Es gilt, die Keimbelastung mit geeigneten Maßnahmen in Schranken zu halten. Hierzu zählt auch die Mundhygiene.

Maßnahmen zur Optimierung der Mundhygiene sind deshalb vor dem Hintergrund der Coronapandemie wichtiger denn je. Es wird immer noch unterschätzt, wie stark eine regelmäßige Mundhygiene die Gesundheit beeinflusst.

Die Mundhöhle kann ein Herd für Keime sein, die von dort in den Körper gelangen können. Unzureichende Mundhygiene führt zunächst zu Erkrankungen der Zähne und des Zahnhalteapparates. Mundgeruch, Zahnfleischbluten, Schmerzen und Schwellungen sind die Folgen. Schlechte Mundhygiene, Karies und Parodontitis erhöhen aber auch das Risiko unter anderem für Entzündungen der Lunge, der Gelenke und des Herz- Kreislaufsystems.

Ein gesunde Mundhöhle und regelmäßige Zahnpflege und die Verwendung von Zahnseide und Interdentalbürsten kann deshalb bereits eine erste Hürde für Viren und Bakterien sein.

Deshalb ist auch die tägliche Zahnpflege in den Kindertageseinrichtungen besonders wichtig!

Natürlich gilt für alle Kinder in Kita und Schule bei Erkältungen, Grippeerkrankungen und Infekten:

Kranke Kinder bleiben zuhause bis sie wieder gesund sind und für andere Kinder ansteckungsfrei sind!

Für alle anderen Kinder ist das Üben der erforderlichen Hygieneregeln selbstverständlich:

  • Lernen, in den Ellbogen zu niesen und zu husten.
  • Händewaschen vor und nach den Mahlzeiten und nach jedem Toilettengang.
  • Händewaschen vor dem Zähneputzen.

Für die Durchsetzung der Hygieneregeln müssen in der Kita folgende Voraussetzungen gegeben sein:

  • Jedes Kind hat eine eigene Bürste und einen eigenen Becher
  • Die Zahnputzutensilien werden getrennt aufbewahrt.
  • Die Kinder und Erzieher verwenden Einmalhandtücher.

 

Die vom Robert-Koch- Institut vorgegebenen Regeln für den hygienischen Umgang mit Zahnpflegeutensilien sind dabei unbedingt zu beachten.
Geben Sie die Zahnbürsten und Becher jetzt mehrmals in der Woche in die Spülmaschine bei einem Waschgang von mindestens 60 °.

Wird die Einrichtung von einem Patenschaftszahnarzt betreut, sprechen Sie ihn an. Sie werden bei der Umsetzung der täglichen Zahnpflege gern unterstützt.

Gehen Sie zur halbjährlichen zahnärztlichen Kontrolle!


Wichtig bleibt weiterhin der halbjährliche Besuch in der Zahnarztpraxis.
Die Besuche aufzuschieben, ist keine gute Idee. Nicht durchgeführte Routineuntersuchungen und Behandlungen können sich unter Umständen zu komplizierten Behandlungsfällen entwickeln und die Mund- und damit auch die Allgemeingesundheit gefährden. Der Schutz der Patienten und des Praxissteams steht dabei an erster Stelle, denn Zahnärzte sind Hygiene-Experten – das waren sie schon vor der Pandemie bei anderen schwerwiegenden Viruserkrankungen.

 

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